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Tierhalter-Haftpflichtversicherung schützt vor finanziellem Ruin

Köln, Juni 2006 - Bill Clinton hat Buddy, Rudolph Moshammer hatte seine Daisy und Harrison Ford hat sogar zwei Labrador Retriver. Für Millionen Deutsche ist der Hund der beste Freund und Wegbegleiter durchs Leben. Doch oft wird diese Beziehung auf eine harte Probe gestellt, zum Beispiel wenn sich der Hund von der Leine losreißt und einen Verkehrsunfall verursacht.

"Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass jeder Besitzer (Halter) eines Hundes oder Pferdes der Gefährdungshaftung gemäß BGB §833 unterliegt", so Experte von Ratgeber Tierversicherung, Eckhard Lenders. Das heißt, schädigt das Tier einen Dritten an seiner Gesundheit, seinem Besitz oder seinem Vermögen, so ist der Besitzer dafür haftbar zu machen, und zwar in unbegrenzter Höhe und unabhängig von der Verschuldensfrage."Dabei geht es nicht um Bagatellschäden, wie ein zerrissenes Hosenbein", so der Experte von Ratgeber Tierversicherung. "Wenn ein Hund zum Beispiel einen Verkehrsunfall verursacht und der Geschädigte aufgrund der Unfallfolge nicht mehr seinen Beruf ausüben kann, so muss der Hundehalter lebenslange Rentenleistungen zahlen. Da wird schnell ein Millionen Euro Betrag überschritten", so der Experte.

Was ist eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung?

Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht der Halter von Hunden und Pferden bzw. Ponys, die ausschließlich zu privaten Zwecken gehalten werden.

Ausgenommen ist die Haltung zu gewerblichen oder landwirtschaftlichen Zwecken. Das heißt, die Versicherung schützt Sie als Halter von Hunden, Pferden oder Ponys vor den Schadensersatzforderungen anderer, die durch Ihre Tiere geschädigt wurden. Kleintiere wie Katzen, Hamster und Kaninchen sind in der Privat-Haftpflichtversicherung miteingeschlossen. Für diese Tiere benötigen Sie keine spezielle Tierhalter-Haftpflicht.

Warum brauche ich eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung?

Wird ein anderer durch die im Versicherungsschein genannten Tiere geschädigt, zahlt die Tierhalter-Haftpflichtversicherung entweder Schmerzensgeld - beispielsweise bei körperlichen Schäden durch Bisse - oder Schadensersatz bei Sachschäden. Werden Ansprüche gestellt, die nicht gerechtfertigt sind, wehrt die Versicherung diese ab.

Was kostet der Versicherungsschutz?

Die Höhe des Beitrages einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung hängt davon ab, welches Tier Sie versichern wollen. Weiterhin kommt es darauf an, ob Sie die Versicherung als eigenständigen Vertrag abschließen oder als Zusatzrisiko in Ihre Privat-Haftpflichtversicherung mit einschließen.